Refugium Stade
Psychosoziales Behandlungszentrum für Folteropfer und extremtraumatisierte Flüchtlinge
Wer sind wir?
REFUGIUM STADE besteht als ambulantes psychosoziales Behandlungszentrum für Folteropfer seit Oktober 1997.
Es befindet sich in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Stade e.V. und arbeitet intensiv mit der AWO Beratungsstelle für Migranten und Flüchtlinge in Stade zusammen.
Unsere Arbeit wird ideell und finanziell unterstützt durch:
- Spenden engagierter BürgerInnen und Organisationen
- IPPNW
- Dr. Susanne Glang Stiftung
REFUGIUM STADE ist kontinuierlich auf Unterstützung durch Spenden angewiesen.
Ein Betrag, wie z.B. 10,00 € -monatlich per Dauerauftrag- ermöglicht einem betroffenen Menschen den Weg in eine Therapie.
Traumatisierte Flüchtlinge…
die in ihren Herkunftsländern verfolgt und / oder gefoltert wurden
…leiden unter psychischen und physischen Folgen von Krieg, Folter und Fluchterfahrungen.
…fühlen Verzweiflung, Angst und Hilflosigkeit.
…beklagen den Verlust von Familienangehörigen und Freunden.
…erleben im Exilland Einschränkungen und Fremdenfeindlichkeit.
…sind belastet durch langwierige Asylverfahren.
…leiden unter der Angst vor Abschiebung.
…verlieren die Hoffnung auf Heimkehr und müssen erleben, dass sie nicht die Möglichkeit zur notwendigen Integration in der Bundesrepublik Deutschland erhalten.
Niemand ist sicher vor Folter, egal, welchen Platz er in der Gesellschaft einnimmt, egal wie alt er ist. Viele Menschen sind jedoch gekennzeichnet von traumatischen Erfahrungen, das bedeutet: den Wunden und Qualen durch Folter, die sie durch ihre Aktivitäten oder Zugehörigkeit zu einer besonderen sozialen ethnischen Gruppe erlitten haben.
Wen beraten wir?
REFUGIUM STADE bietet Hilfe und Unterstützung, für:
- Asylsuchende
- Asylberechtigte
- Flüchtlinge mit einer Aufenthaltsgenehmigung aus humanitären Gründen
- de-facto-Flüchtlinge
- Bleibeberechtigte
- und ihren Familienangehörigen
Wie arbeiten wir?
Nach einem Aufnahmegespräch führt der Weg entweder in die Sozialberatung oder zur ambulanten psychiatrischen Beratung / Therapie. Auch eine medizinische Begutachtung ist möglich.
Die Arbeit mit DolmetscherInnen in Therapie- und Sozialarbeit ist ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit im Behandlungszentrum.
Im Bereich der Sozialberatung werden u.a. folgende Fragen besprochen:
- Asylverfahren
- Aufenthaltsgenehmigung
- Sozial-, Arbeitslosenhilfe
- Integrationsmöglichkeiten
- Berufsorientierung
- Sprachprobleme
- Familienzusammenführung
Im Bereich der Psychotherapie wird nach einem Erstgespräch gemeinsam entschieden, welche Form der Hilfe sinnvoll ist. Die Möglichkeiten sind:
- Einzeltherapie
- einmalige Beratungsgespräche in Problemsituationen
- Kriseninterventionen in akuten Notsituationen
Wie sind wir erreichbar?
REFUGIUM STADEPsychosoziales Behandlungszentrum für Folteropfer u. extremtraumatisierte Flüchtlinge
Anschrift: Teichstraße 6, 21680 Stade
Telefonisch erreichbar bei der AWO Migrations- und Integrationsberatung Stade
Telefon: (0 41 41) 53 44 0
Telefax: (0 41 41) 53 44 22
E-Mail:AWO-KVStade@t-online.de
Termine nur nach Absprache!
Bankverbindung:
AWO REFUGIUM STADE
Stichwort: Hilfe für Folteropfer
Kreissparkasse Stade
BLZ 241 511 16, Konto-Nr. 13 70 18